Huawei Pura 90 vs. Pura 80: Warum das neue Modell enttäuscht

Das Unternehmen Huawei hat in China seine neue Kamera-Flaggschiff-Serie Pura 90 vorgestellt. Im Mai beginnt der Verkauf in China, und etwas später werden sie auch den internationalen Markt erreichen. In diesem Artikel erklären wir, warum das Basismodell der Serie unserer Meinung nach eine umstrittene Wahl ist und in einigen Aspekten sogar dem letztjährigen Pura 80 deutlich unterliegt.

⚡ Wenn Sie es eilig haben, hier das Wichtigste in Kürze:

  • Verschlechtert: Der Sensor der Hauptkamera misst nun 1/1.56″ statt 1/1.3″. Der Sensor des Pura 80 war um 44 % größer.
  • Verschlechtert: Das Objektiv der Hauptkamera bietet jetzt eine feste Blende von f/1.8 statt f/1.4–4.0. Das vorherige Objektiv war bis zu 65 % lichtstärker.
  • Prozessor: Der letztjährige Kirin 9010s. Nur ~1,2 Millionen Punkte in AnTuTu 11, im Vergleich zu 3–4 Millionen bei den besten Konkurrenten.
  • Weitere Nachteile: Erneut ein seitlicher Fingerabdrucksensor und USB 2.0, eine „Island“-Notch im Display, vereinfachtes Schutzglas, kein Hall-Sensor und nur ein virtueller Näherungssensor.
  • Vorteile: Ein um 25,7 % größerer Akku, 52 % mehr Ladeleistung, eine um 139 % höhere Lichtstärke der Telekamera, Farbsensoren auf beiden Seiten und Bluetooth 6.
  • Der Preis ist nicht gesunken. In China startet das Pura 90 bei 4700 Yuan (umgerechnet ca. 600 Euro), was dem Startpreis des Pura 80 entspricht.

Pura 80 und Pura 90 im direkten Vergleich

Bevor wir ins Detail gehen, hier ein kurzer Blick auf die Spezifikationen des neuen Modells im Vergleich zu seinem Vorgänger:

MerkmalPura 80Pura 90
Display6,6″6,8″
Display-AussparungPunch-Hole„Island“
Display-Technologie120 Hz LTPO OLED120 Hz LTPO OLED
ProzessorKirin 9010sKirin 9010s
Hauptkamera: Sensor1/1.3″, 44 % besser1/1.56″
Hauptkamera: Blendef/1.4–4.0, 65 % besserf/1.8
Telekamera12 MP, f/3.450 MP, f/2.2
Optischer Zoom5x3,7x
Ultraweitwinkel13 MP12,5 MP
Frontkamera13 MP50 MP
FarbsensorenRückseiteVorder- und Rückseite
NäherungssensorPhysischVirtuell
FingerabdrucksensorSeitlichSeitlich
Bluetooth5.26.0
Akku5170 mAh6500 mAh
Ladeleistung66 Watt100 Watt
WasserschutzIP68/IP69IP68/IP69
SchutzglasKunlun Glass 2Kunlun Glass
Startpreis in China4700 Yuan – 12/256 GB4700 Yuan – 12/256 GB

Im Folgenden werden wir viele dieser Punkte genauer erläutern.

Die Standardmodelle Pura 90 (links) und Pura 80

Hauptkamera und der Verlust der variablen Blende

Das Erste, worauf Sie achten sollten, ist das Fehlen der variablen Blende beim Pura 90, die noch im Pura 80 und Pura 70 verwendet wurde. Statt f/1.4–4.0 steht den Nutzern nun nur noch ein fester Wert von f/1.8 zur Verfügung. Das bisherige Objektiv mit variabler Blende hat in dieser Generation das Basismodell aus unerklärlichen Gründen übersprungen und blieb exklusiv den Pro-Versionen vorbehalten.

Unserer Meinung nach ist das ein großer Rückschritt. Die Kamera wird schlechtere Aufnahmen liefern und sich schlechter an verschiedene Aufnahmeszenarien anpassen können, insbesondere bei Videos und bei schlechten Lichtverhältnissen. Ist der Unterschied groß? Ja, sehr:

  • Bei f/1.4 konnte das Objektiv bis zu 65 % mehr Licht einfangen.
  • f/4.0 und ähnliche Werte werden bei viel Licht benötigt, beispielsweise an einem sonnigen Tag. Dadurch wirken Videos kinoreifer und sind nahezu frei von unangenehmem Ruckeln (Stroboskop-Effekt).

Der Verzicht auf die variable Blende ist also ein doppelter Schlag für die Kamera.

Folie der offiziellen Präsentation mit den Kameraspezifikationen des Pura 90

Übrigens verwendet derzeit fast niemand außer Huawei eine variable Blende. Gerüchten zufolge hat das Unternehmen in diesem Bereich Patente angemeldet und übt damit „Druck“ auf andere chinesische Hersteller aus. In der Folge haben beispielsweise Xiaomi, Honor und ZTE Nubia, die anfangs ähnliche Konzepte vorstellten, die Produktion von Smartphones mit solchen Objektiven schnell wieder eingestellt.

Hauptkamera und ein stark verkleinerter Sensor

Ein weiteres wichtiges technisches Detail der Hauptkamera ist der deutlich verkleinerte Sensor. Anstelle des ~1/1.3″-Sensors aus dem Pura 80 und 70 kommt im Pura 90 der Sensor SmartSens SC555XS zum Einsatz. Dessen Größe beträgt 1/1.56″.

Für den Endnutzer sind das oft unauffällige Zahlen, und Huawei selbst gibt die Sensorgrößen häufig gar nicht erst an. Die Fläche des alten Sensors war jedoch um rund 44 % größer. Und das ist ein spürbarer Minuspunkt für das neue Modell.

Ein kleinerer Sensor bedeutet eine geringere Lichtaufnahme, einen geringeren Dynamikumfang, mehr Bildrauschen und weniger Details bei schlechten Lichtverhältnissen, sowie eine Reihe weiterer damit verbundener Nachteile.

Ungefähre Sensorgrößen der Hauptkamera des Pura 90 im Vergleich zu anderen Pura-Modellen

Zur Einordnung: 1/1.56″ ist immer noch ein guter Wert, der dem Flaggschiff-Niveau entspricht. Dennoch war der alte Sensor im Pura 80 deutlich besser.

Prozessor – Schon wieder der Kirin 9010s!?

Die dritte große unangenehme Überraschung beim Pura 90 ist die erneute Verwendung des Kirin 9010s Prozessors. Dieser kam bereits vor einem Jahr im Pura 80 zum Einsatz und wirkte schon damals veraltet und nicht ganz auf Flaggschiff-Niveau.

Die neueren Huawei-Prozessoren haben an sich schon Probleme, da sie aufgrund von Sanktionen bei einem 7-nm- oder bestenfalls einem theoretischen 5,5-nm-Fertigungsprozess der chinesischen SMIC „steckengeblieben“ sind. Gleichzeitig nutzen die Flaggschiffe der Konkurrenz den 3-nm-Fertigungsprozess der taiwanesischen TSMC und werden bald auf 2 nm umsteigen.

Auch hier ist der Unterschied größer, als es zunächst scheinen mag. Man muss nur die Transistorendichte für 7 nm und 3 nm vergleichen:

  • 7 nm SMIC (N+2) – ~100 MTr/mm²
  • 3 nm TSMC (N3P, N3X) – ~220 MTr/mm²

Mit anderen Worten: Der Rückstand von Huawei auf die Konkurrenz ist gravierend. Dadurch sind die Prozessoren bei weitem nicht die schnellsten und verbrauchen gleichzeitig recht viel Akku.

Starker Rückstand des Kirin 9010 und 9020 gegenüber der Konkurrenz im 3DMark Wild Life Extreme Test

Für das Pura 90 Pro und Pro Max hat das Unternehmen wenigstens seinen neuesten Chip, den Kirin 9030S, verwendet. Darin hat Huawei durch verschiedene Optimierungen versucht, die Leistung zu steigern und den Energieverbrauch zu senken. Zudem wurden in dieser Version spezielle Blöcke, die gerade für Kameras und KI-Funktionen wichtig sind, spürbar verstärkt.

Das Basismodell Pura 90 hat hingegen den Kirin 9010s Prozessor erhalten – einen Chip, der zwei Generationen älter ist und bereits im Frühjahr letzten Jahres eingesetzt wurde. Warum das Basis-Pura derart benachteiligt wurde, bleibt unklar. Es wurde erwartet, dass die Neuheit mindestens den Kirin 9020 erhält.

Zur Veranschaulichung (am Beispiel des AnTuTu 11 Tests):

  • Kirin 9010s – 1,2 Mio. Punkte
  • Kirin 9020 – 1,4 Mio. Punkte, +16,7 %
  • Kirin 9030s – 1,6 Mio. Punkte, +33,3 %
  • Kirin 9030 Pro – 2,1 Mio. Punkte, +75 %
  • Die besten Chips von Qualcomm und Mediatek – 3,5 bis 4 Mio. Punkte, +192–233 %

Huawei hat sich also für die schwächste Option entschieden.

Großes Upgrade einzelner Parameter beim Kirin 9030S Chip

Ein wichtiges Detail: Ein neuer Prozessor bedeutet nicht nur mehr Rechenleistung. In mobilen Chips gibt es immer eine ISP-Einheit (Image Signal Processor) und andere spezialisierte Hardwarekomponenten, die für die Kamerafunktion zuständig sind. Oft sind diese genauso wichtig wie die Sensoren und Optiken selbst. Daher ist es keine gute Idee, neue Modelle mit alten Chips auszustatten – auch im Hinblick auf die Bildqualität.

Neue und alte Nachteile des Pura 90

Die übrigen Spezifikationen des Pura 90 sind nicht ganz so widersprüchlich, aber auch hier gibt es Details zu beachten. Zunächst einmal verwendet Huawei wieder einen seitlichen Fingerabdrucksensor, was nicht immer komfortabel ist. Für die Zukunft plant das Unternehmen zwar den Einsatz von In-Display-Sensoren – genauer gesagt Ultraschallsensoren aus eigener Produktion – doch diese sind noch nicht verfügbar.

Außerdem besitzt das Smartphone nun ein größeres 6,8-Zoll-Display statt der bisherigen 6,6 Zoll. Das mag zwar erfreulich sein, aber die Gerätebreite ist auf 78 mm angewachsen, da die Displayränder nicht die schmalsten sind. Andere Hersteller bringen bei ähnlicher Breite 6,9-Zoll-Displays unter.

Ein weiterer umstrittener Punkt ist die Aussparung für die Frontkamera, die sich in eine „Island“ im Apple-Stil verwandelt hat. Im Gegensatz zum iPhone gibt es im Pura 90 jedoch keine 3D-Gesichtserkennung. Der zusätzliche Platz neben der Frontkamera wird für den Red Maple-Sensor genutzt, der die Farbgenauigkeit verbessert. Ein solcher ist auch auf der Rückseite des Geräts verbaut.

Die drei verfügbaren Farbvarianten des Pura 90 auf einem echten Foto

Ein weiteres Detail: Das Unternehmen verwendet für das Pura 90 vermutlich das Schutzglas Kunlun Glass der ersten Generation, während alle Modelle des Pura 80 sowie das neue Pura 90 Pro das Kunlun Glass 2 nutzen. Das Pura 90 Pro Max bekam sogar eine Kombination aus Kunlun Glass und einer neuen Antireflexbeschichtung.

Schließlich nutzt das Gerät laut der Beschreibung auf der offiziellen Website nun einen softwarebasierten, virtuellen Näherungssensor anstelle eines echten. Das ist keine Katastrophe, bedeutet aber oft, dass er langsamer und ungenauer reagiert. Das Pura 80 verfügte noch über einen echten physikalischen Sensor.

Ebenfalls durch die offizielle Website wurde ein weiterer kleiner Verlust beim Pura 90 im Vergleich zum Pura 80 bekannt: Der Hall-Sensor ist verschwunden. Das wirkt sich in erster Linie negativ auf verschiedene smarte Hüllen und Smartphone-Zubehör aus, die mit Magneten arbeiten.

Was macht das Pura 90 dennoch besser als das Pura 80?

Sich nur in Kritik zu verlieren, wäre ungerecht, denn das Pura 90 bietet durchaus auch Vorteile gegenüber seinen Vorgängermodellen.

Der offensichtlichste Vorteil ist der Akku mit einer Kapazität von 6500 mAh, verglichen mit 5170 mAh in der globalen Version des Pura 80.

Der neue Silizium-Karbon-Akku im Pura 90 ist größer als die 6000-mAh-Akkus im Pura 90 Pro und Pro Max

Erwähnenswert ist auch die für den Zoom gedachte Telekamera. Ihre Auflösung stieg von 12 auf 50 Megapixel, während der echte optische Zoom von 5x auf 3,7x reduziert wurde.

Das mag widersprüchlich klingen, aber die Kamera ist spürbar besser geworden. Ihre Blendenöffnung wurde von f/3.4 auf f/2.2 vergrößert. Das ist ein enormer Vorteil bei der Lichtaufnahme – rund 139 % mehr. Die von 125 auf 88 mm verringerte äquivalente Brennweite eignet sich zudem besser für Porträts. Den fehlenden Zoom kann ein Bildbeschnitt (Cropping) durch die viermal höhere Auflösung ausgleichen.

Weitere, eher kleinere, aber positive Änderungen beim Pura 90 gegenüber dem Pura 80 umfassen:

  • Vergrößerung des Displays von 6,6″ auf 6,8″
  • Erhöhung der PWM-Frequenz von 1440 auf 2160 Hz, was die Augen etwas schont
  • Steigerung der Spitzenhelligkeit von 2800 auf 4000 Nits (wobei dies keine echte Vollbildhelligkeit ist)
  • Neue 50-MP-Frontkamera statt 13 MP
  • Unterstützung von Bluetooth 6.0 statt 5.2
  • Ladeleistung von 100 Watt statt 66 Watt
  • Reduzierung der Gehäusedicke von 8,2 auf 7 mm

Was ist mit dem Pura 90 Pro und Pro Max?

Das Pura 90 Pro und Pro Max sind nicht das Hauptthema dieses Artikels, aber es sei angemerkt, dass sie weitaus weniger Kompromisse eingehen als das Basismodell. Insbesondere behalten beide Geräte die variable Blende der Hauptkamera und verfügen über den neuen Kirin 9030S Prozessor mit deutlich leistungsfähigeren Blöcken für Kamera- und KI-Verarbeitung.

Einige Abstriche gibt es allerdings auch bei den Pro-Modellen. Der schnelle USB 3.1 Standard ist verschwunden, und statt der riesigen 1-Zoll-Hauptkamera bieten sie nun etwas bescheidenere 1/1.28″-Sensoren. Das ist jedoch immer noch deutlich besser als beim Basis-Pura 90. Zudem wurde die Verkleinerung des Sensors in den Pro-Versionen teilweise durch eine größere Blendenöffnung ausgeglichen.

Huawei Pura 90 Pro Max in der Farbverlaufs-Variante

Die Pro- und Pro-Max-Modelle zeichnen sich außerdem durch sehr ungewöhnliche und ansprechende Farbverläufe aus. Darüber hinaus hat Huawei in der Pro-Max-Version erstmals ein leistungsstarkes Teleobjektiv mit 200 Megapixeln Auflösung, einem großen Sensor und einer Reihe von Hilfstechnologien verbaut. Zuvor hatte Huawei noch nie 200 Megapixel in einer Smartphone-Kamera eingesetzt.

In der Version Pura 90 Pro ist die Telekamera etwas einfacher gehalten (50 MP), aber dennoch besser als im Basismodell. Sie bietet unter anderem ein etwas lichtstärkeres Objektiv und hardwarebasierte Unterstützung für Makroaufnahmen aus sehr kurzen Distanzen. Schließlich verfügen beide Pura 90 Pro Versionen über einen echten Näherungssensor und keinen virtuellen.

Es gibt ein Gerücht, das unserer Meinung nach sehr plausibel ist: Demnach war das Pura 90 Pro ursprünglich als Basismodell der Pura 90-Serie geplant. Kurz vor dem Release wählte Huawei jedoch aus unbekannten Gründen eine modifizierte Version des Nova 15 Pro als „Basis“. Dies würde möglicherweise das Chaos und die Verschlechterungen bei den Spezifikationen des Standardmodells erklären.

Folie mit den drei Smartphones der Serie während der offiziellen Präsentation

Fazit, Vor- und Nachteile, Urteil

Schon in den vergangenen Jahren stellten die Einstiegsmodelle der Pura-Serie eine kompromissbehaftete Lösung dar. Das Betriebssystem mit potenziellen Einschränkungen, leistungsstarke, aber keine echten Flaggschiff-Prozessoren, seitliche Fingerabdrucksensoren und andere Details machten sich bemerkbar.

In der Vergangenheit wurde all dies jedoch durch die Hauptkamera aufgewogen: Der besonders große Sensor in Kombination mit der variablen Blende bildete ein extrem starkes Duo, das die Huawei-Smartphones von der Konkurrenz abhob.

In der Basisversion des Pura 90 ist diese Kombination nicht mehr vorhanden: Die variable Blende ist verschwunden und der Sensor ist deutlich kleiner geworden.

Ja, das Gerät behält immer noch einige einzigartige Kamera-Features: dazu gehören die lichtsammelnden RYYB-Filter auf den Sensoren und die Red-Maple-Sensoren für Farbgenauigkeit, die nun auf beiden Seiten zu finden sind. Hinzu kommen die traditionell hervorragenden Algorithmen von Huawei zur Foto- und Videooptimierung.

Die wichtigsten Spezifikationen des Standardmodells Pura 90

Dennoch ist der Rückschritt bei der Hauptkamera enorm. Darüber hinaus ist die Verwendung desselben Prozessors zwei Jahre in Folge bei Budget- und Mittelklasse-Smartphones verzeihlich, nicht aber bei einem Flaggschiff. Schließlich entwickelt sich neben der reinen Leistung auch die für die Kameras so wichtige ISP-Einheit nicht weiter.

Hier sind die wichtigsten Vor- und Nachteile des Pura 90:

Vorteile:

  • Hochwertiges 6,8″ OLED LTPO-Display
  • RYYB-Farbfilter auf den Sensoren
  • Red-Maple-Sensoren auf beiden Seiten
  • Laser-Autofokus
  • Lichtstarke 50-MP-Telekamera
  • Wasserschutz nach IP68/IP69
  • 6500-mAh-Akku

Nachteile:

  • Mögliche Software-Einschränkungen (HarmonyOS)
  • Feste Blende
  • Verkleinerter Hauptkamera-Sensor
  • Bescheidene Sensoren der Zusatzkameras
  • Prozessor Kirin 9010s (schon wieder)
  • Seitlicher Fingerabdrucksensor
  • „Island“ im Display
  • Größere Abmessungen
  • Virtueller Näherungssensor
  • USB 2.0
  • Vereinfachtes Schutzglas

Unser Fazit: Das Pura 90 ist in Anbetracht des zu erwartenden hohen Preises nicht die beste Wahl, insbesondere direkt zum Verkaufsstart. Wenn Sie unbedingt ein Huawei möchten, bieten die Modelle Pura 90 Pro und Pro Max eine wesentlich bessere Hardware. Wenn diese zu teuer sind, sollten Sie sich das letztjährige Pura 80 ansehen – es ist in vielerlei Hinsicht (außer beim Akku) sogar besser als das aktuelle Pura 90.

Außerdem lohnt sich ein Blick auf die nummerierten Huawei Nova Pro und Ultra Modelle, einschließlich etwas älterer Generationen, die mittlerweile spürbar im Preis gesunken sind. Deren Basisversionen sind wegen der fehlenden optischen Stabilisierung weniger interessant, aber die Nova Pro und Ultra Modelle bieten diese sowie viele weitere Vorteile bei der Foto- und Videoaufnahme.

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